Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Zuletzt aktualisiert: 13. April 2026

Diese AGB regeln die vertragliche Zusammenarbeit zwischen ProcessPilot und seinen Kunden. Sie gelten für alle Leistungen im Bereich Prozessautomatisierung, KI-gestützte Softwareentwicklung sowie Beratung und Workshops.

01Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen ProcessPilot (Inhaber: Sebastian Kindl, im Folgenden „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (im Folgenden „Kunde").

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat.

02Vertragsschluss

Angebote von ProcessPilot sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

Ein Vertrag kommt zustande durch:

  • Schriftliche oder elektronische Annahme eines Angebots durch den Kunden, oder
  • Beginn der Leistungserbringung durch ProcessPilot nach Auftragserteilung.

03Leistungsumfang

ProcessPilot erbringt Dienstleistungen in den Bereichen:

  • Workflow- und Prozessautomatisierung
  • Entwicklung individueller Softwarelösungen
  • Integration von APIs und KI-Systemen
  • Beratung, Analyse und Optimierung bestehender Prozesse
  • Durchführung von Workshops und Schulungen

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Projektvertrag oder der individuellen Vereinbarung. Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert angeboten und abgerechnet.

04KI-gestützte Leistungen

Soweit ProcessPilot Leistungen unter Einsatz von KI-Systemen erbringt, gelten ergänzend folgende Hinweise:

  • KI-generierte Outputs können Fehler, Unvollständigkeiten oder veraltete Informationen enthalten.
  • Die Ergebnisse stellen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder verbindliche Unternehmensberatung dar.
  • Der Kunde ist verpflichtet, alle KI-generierten Ergebnisse vor ihrer produktiven Nutzung eigenverantwortlich zu prüfen und auf ihre Richtigkeit hin zu beurteilen.

ProcessPilot übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der ungeprüften Übernahme KI-generierter Outputs entstehen.

05Mitwirkungspflichten des Kunden

Eine ordnungsgemäße Leistungserbringung setzt die Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde stellt insbesondere rechtzeitig bereit:

  • Alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Unterlagen
  • Notwendige Zugänge zu Systemen, Tools und Drittplattformen
  • Einen fachlich zuständigen Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis
  • Freigaben und Rückmeldungen innerhalb vereinbarter oder angemessener Fristen

Verzögerungen, die auf eine nicht rechtzeitige Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, verschieben vereinbarte Termine und Fristen angemessen. Mehraufwand, der dadurch für ProcessPilot entsteht, kann gesondert in Rechnung gestellt werden.

06Preise und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung. Alle genannten Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

Rechnungen sind, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, binnen 14 Tagen netto ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist ProcessPilot berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen sowie eine angemessene Mahnkostenpauschale geltend zu machen und die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Forderungen auszusetzen.

Bei laufenden monatlichen Leistungen (Subscriptions) ist eine Kündigung mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode möglich, sofern im Einzelvertrag nichts anderes vereinbart ist.

07Drittanbieter und externe Systeme

Für die Erbringung einzelner Leistungen kann ProcessPilot auf externe APIs, Hostinganbieter oder Drittsoftware zurückgreifen. ProcessPilot wählt diese Dienste sorgfältig aus, hat jedoch keinen Einfluss auf deren Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit oder etwaige Änderungen des Leistungsumfangs durch den jeweiligen Drittanbieter.

Für Ausfälle, Einschränkungen oder Datenverluste, die auf externe Systeme außerhalb des Einflussbereichs von ProcessPilot zurückzuführen sind, wird keine Haftung übernommen. Soweit möglich, wird ProcessPilot den Kunden über wesentliche Beeinträchtigungen informieren und auf Alternativen hinwirken.

08Haftung

ProcessPilot haftet unbeschränkt für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden. Dies gilt gegenüber Unternehmern und Verbrauchern gleichermaßen.

Gegenüber Unternehmern (B2B) wird die Haftung für leichte Fahrlässigkeit im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen, sofern keine wesentlichen Vertragspflichten verletzt werden. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten durch leichte Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt.

Für Verbraucher (B2C) bleiben die gesetzlichen Haftungsbestimmungen, insbesondere nach dem Konsumentenschutzgesetz (KSchG), unberührt.

Keine Haftung wird übernommen für:

  • Den wirtschaftlichen Erfolg automatisierter Prozesse oder KI-gestützter Lösungen
  • Ergebnisse, die von externen Systemen, APIs oder Drittanbietern abhängen
  • Schäden durch unsachgemäße Nutzung der gelieferten Lösungen durch den Kunden
  • Datenverluste, die nicht im Verantwortungsbereich von ProcessPilot liegen

09Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle im Rahmen eines Auftrags erstellten Konzepte, Softwarelösungen, Dokumentationen und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung geistiges Eigentum von ProcessPilot.

Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde das vereinbarte Nutzungsrecht. Soweit nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, umfasst dieses Recht keine Übertragung auf Dritte, keine Unterlizenzierung und keine Nutzung außerhalb des vereinbarten Zwecks.

Von der Rechteübertragung ausgenommen sind Open-Source-Komponenten sowie Drittsoftware, die gesonderten Lizenzbedingungen unterliegen. ProcessPilot weist den Kunden auf den Einsatz solcher Komponenten hin.

Die unbefugte Vervielfältigung, Weitergabe oder Verwertung von Arbeitsergebnissen ist untersagt.

10Referenznennung

ProcessPilot ist berechtigt, den Namen des Kunden sowie eine allgemeine Beschreibung des Projekts zu Referenzzwecken zu verwenden — jedoch nur nach vorheriger schriftlicher oder elektronischer Zustimmung des Kunden. Der Kunde kann eine erteilte Zustimmung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

11Verweise und externe Links

Die Website von ProcessPilot kann Verweise auf externe Websites Dritter enthalten. Für deren Inhalte übernimmt ProcessPilot keine Verantwortung, da keine Kontrolle über diese Inhalte besteht.

Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße geprüft. Eine dauerhafte inhaltliche Kontrolle ist ohne konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverletzungen nicht zumutbar.

12Beschwerden und Streitbeilegung

Bei Beschwerden oder Streitigkeiten wenden Sie sich bitte zunächst direkt an ProcessPilot unter office@processpilot.at.

Für außergerichtliche Streitbeilegung steht folgende Stelle zur Verfügung:

Internet Ombudsstelle
Ungargasse 64–66/3/404
1030 Wien, Österreich
www.ombudsstelle.at

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: ec.europa.eu/consumers/odr

ProcessPilot ist nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

13Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) sowie unter Ausschluss der Kollisionsnormen des internationalen Privatrechts.

Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag mit Unternehmern (B2B) gilt als ausschließlicher Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers.

Für Verbraucher (B2C) bleiben gesetzliche Schutzbestimmungen, insbesondere nach dem Konsumentenschutzgesetz (KSchG), unberührt.

14Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die Bestandteil dieser AGB ist.

Im Rahmen der Geschäftsbeziehung werden Daten ausschließlich zur Vertragserfüllung und – soweit gesetzlich zulässig – zur Kommunikation verarbeitet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Leistungserbringung notwendig oder gesetzlich vorgeschrieben ist.

15Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.